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- In der ältesten Urkunde der Rhein- und Mosellande- dem
Testament des fränkischen Adeligen Adalgisel Grimo wird u. a.
von dessen Eigenkirche in Tholey berichtet. Diese wurde in den
Ruinen einer römischen Badeanlage (2./3. Jh. nach Chr.)
eingerichtet. Bereits im frühen 7. Jahrhundert begann in Tholey
monastisches Leben. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen
(Prof. Dr. F Staab) ist die Abtei Tholey das älteste deutsche
Kloster.
Mitte
8. Jh. - Erweiterung der 1. Tholeyer Kirche um ein Chorgeviert.
853
- Im Testament der Erkanfrida wird ein "monasterium" in
Tholey erwähnt.
1066
- Beisetzung des Kölner Domprobstes und späteren Trierer
Erzbischofs Kuno v. Pfullingen in Tholey.
ab
1216-Spätromanische Renovierung der Abteikirche.
um
1230 - Zerstörung der Kirche durch Brand. Der Konvent muss
die Abtei verlassen und sucht in Oppenheim um gastliche Aufnahme.
1236
- Kirchenneubau, der noch vor der Vollendung durch Brand vernichtet
wird.
1264
-1320 - Errichtung der heutigen gotischen Abteikirche.
15.
Jh., spätes 15. u. frühes 16. Jh. - Mehrere Brände im
Kloster sind Anlass für Bauarbeiten an den
Klostergebäuden. Insbesondere wird der Kreuzgang
wiederhergestellt.
1722/25
- Neues Dormitorium (Schlafsaal) nach den Plänen des
Architekten Pierre le Noir (1722 -1725).
1794-Aufhebung
des Klosters.
1949-Wiedereinrichtung
des Klosters. Seitdem dient die heutige Kirche als Abtei- und
Pfarrkirche.