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Magenspiegelung
(= Gastroskopie)
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Was ist das ?
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Eine Untersuchung des
oberen Verdauungsweges (Speiseröhre,
Magen, Zwölffingerdarm) war für Jahrzehnte nur mit
Hilfe des Röntgens nach Gabe von Kontrastbrei möglich.
Dieses Verfahren lieferte nur indirekte Ergebnisse in
Schwarz-Weiß. Ende der 60_er Jahre wurden die
hoch-flexiblen, von außen gut steuerbaren Fiberendoskope
entwickelt. Bei ihnen wird über ein Glasfaserbündel
Licht von außen in den oberen Verdauungsweg eingeführt.
Über ein weiteres Glasfaserbündel erhält der
Untersucher ein farbiges Bild von Speiseröhre, Magen und
Zwölffingerdarm.
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Diese modernen Endoskope
ermöglichen eine direkte Betrachtung des Verdauungsweges und
erlauben die Entnahme von Gewebe zur Untersuchung unter dem
Mikroskop. Ein wesentlicher Vorteil der Endoskopie ist, dass
sie im Gegensatz zum Schwarz-Weiß des Röntgens ein
farbiges Bild des Innern liefert. Dadurch können vor allem
auch kleinere Veränderungen der Schleimhaut erkannt werden.
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In dem rechts gezeigten
Beispiel sehen Sie eine Rose mit dem schwarz-weißen
Röntgenverfahren, daneben die Darstellung bei der
Magenspiegelung. Die Unterschiede in den
Beurteilungsmöglichkeiten sind gravierend. Einen
endoskopischen Atlas finden Sie im Internet.
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Die Weiterentwicklung
der Apparatetechnik hat dazu geführt, dass der
Durchmesser der Endoskope (also des "Schlauchs") immer
kleiner geworden ist. So werden heute in aller Regel leicht
"schluckbare" Endoskope verwendet (Durchmesser etwa 9
mm). Im Verlauf von wenigen Jahren hat sich die Endoskopie des
oberen Verdauungsweges zu einem sicheren, weit verbreiteten
Verfahren entwickelt.
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Links
im Bild sehen sie die Größenverhältnisse eines
Gastroskopes. Neuere Geräte arbeiten für die
Bilddarstellung nicht mehr mit Glasfaserbündeln, sondern mit
einem Photo-Chip und übertragen das Bild aus elektronischem
Weg.
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Wann
sollte eine Magenspiegelung durchgeführt werden?
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Immer dann, wenn
Beschwerden der oberen Verdauungswege länger als ca. 14 Tage
bestehen und sich damit nicht als banal
herausstellen. Letztendlich sollte diese Frage mit Ihrem Hausarzt
zusammen geklärt werden.
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Wie
bereiten Sie sich auf eine Magenspiegelung vor?
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Die Vorbereitung auf
eine Magenspiegelung ist von Praxis zu Praxis unterschiedlich.
Sie sollten auf jeden Fall nüchtern sein. Weiteres wird
Ihnen der Hausarzt oder die Arzthelferin erläutern.
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Wie
lange dauert die Magenspiegelung?
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Im Allgemeinen dauert
die Vorbereitung der Magenspiegelung länger als die
eigentliche Untersuchung. Mit etwas Glück dauert die
Untersuchung nur zwei bis fünf Minuten.
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Wann
erfahre ich das Ergebnis?
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Das hängt davon ab,
ob Ihr Hausarzt die Untersuchung selbst vornimmt, oder ob Sie zur
Magenspiegelung überwiesen worden sind.
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Im Allgemeinen kann der
untersuchende Arzt unmittelbar nach der Untersuchung sagen, ob er
ein Geschwür oder eine andere Erkrankung gefunden hat. Die
Frage, ob sich die Magenbakterien (= Helicobacter pylori)
gefunden worden sind, kann man erst nach ein bis 24 Stunden
beantworten. Sollte eine Gewebsprobe entnommen worden sein, dann
liegt das Ergebnis meist nach 6 bis 10 Tagen vor. Solange dauert
die feingewebliche Aufarbeitung.