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Übersetzung
der auf Tholey bezogenen Textstellen
Dieser
Auszug aus der Übersetzung des Testamentes des Adagisel Grimo
von Herrn Hans-Walter Hermann wurde im 22. Bericht der staatlichen
Denkmalpflege im Saarland 1975 veröffentlicht.

Zeilen 31 bis
34:
Den
Ort mit dem Beinamen Domo und das castrum Tholey, in den
Vogesen gelegen, wo ich zur Ehre Gottes eine Stätte der Heilgen
erbaut habe (und wohin der Bischof von Trier auf meine) Bitten
Kleriker schickte, die dort dienen, in unversehrter Gänze, so
wie es gegenwärtig von mir besessen wird, mit Feldern, Wiesen,
Wäldern und Hörigen (Gebäuden), mit allem seinem
Recht, mit Zubehör, Einkünften, gekauften Häusern und
was zur Zeit meines Todes in diesem(n) Ort(en) gefunden werden wird,
alle und alles, (so wie es diese Urkunde, die) ich in der Kirche zu
Verdun in ihr Recht und ihre Herrschaft erhalten und soll sie als
Verwalter im Namen Gottes besitzen
Zeilen 50 bis
55:
Und
ich halte es für gut und (noch) zu schreiben, daß, wenn
deshalb, weil diese heiligen Stätten in dem vorgenannten Ort
Doma oder Tholey von dem Bischof von Trier auf meine Bitten
geweiht wurden, künftig (eben dieser Bischof) vielleicht in
Erwägung ziehen sollte, eine andere Abgabe von der Verduner
Kirche zu verlangen, er nichts anderes verlangen kann als für
das Tauföl, nämlich 331 Gold (Stücke), die jährlich
der Trierer Kirche für das Ol zu zahlen sind. Darüber
hinaus aber soll ihm keine Abgabe geleistet werden, wenn es nicht von
der Verduner Kirche dort bestimmt wird und wenn aus irgendeiner
Absicht der Bischof von Trier oder sein Sachverwalter gegen die
Verduner Kirche wegen des oben (genannten) Ortes (vorgehen) oder
Gegenteiliges anstrengen würden, soll die Kirche von Verdun
alles, was ich der Trierer Kirche zugewiesen habe, zu ihrer
Verfügungsgewalt (und Herrschaft) erhalten. Nichtsdestoweniger
soll der Verduner Kirche der schon genannte Ort Doma Taulegius
in seiner ungeschmälerten Ganzheit, wie oben gesagt, mit Christi
Gnade gehören.
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