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Jordanien
 
Jordanien zählt nur vier Millionen Einwohner, ist recht gebirgig. Man findet drei Landschaftszonen: die Ebene des Jordan-Tales, das gebirgige Hochplateau oberhalb des Jordan.-Tales und die Wüste östlich des Hochplateaus. Die Wüste macht flächenmäßig 75 Prozent des Landes aus. Die Hauptstadt Amman beherbergt heute etwa 1,4 Millionen Einwohner und liegt auf etwa 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Im Frühjahr und Herbst überrascht die frische bis kalte Luft in Amman während man zur gleichen Zeit etwa 50 Kilometer westlich am Toten Meer in feuchter Schwüle schwitzt.
Die Erwartungen vor dem Besuch des Landes an Hotels und Unterbringung waren sehr gering. Was kann man schon in einem Wüstenstaat mit 4 Millionen Einwohnern ohne wesentliche Ölquellen nach langen Kriegen und vielen Flüchtlingen schon finden? Wir wurden sehr angenehm überrascht. Die Jordanier sind sehr gastfreundlich, nicht aufdringlich und haben es verstanden trotz erheblicher Flüchtlingsströme sich mit den Umständen zu arrangieren. Das Land macht verglichen mit seinen Nachbarn keinen armen Eindruck. Es wird überall geschäftig gearbeitet.
Über Land und Leute, Zahlen und Fakten erfährt man im Internet auf http://www.vtourist.com./Middle_East/Jordan/
 
Persönlich überrascht hat mich das hügelige Hochland. Jordanien hatte ich mir viel flacher vorgestellt.
 
Das Tote Meer mit der Möglichkeit bewegungslos zu Schwimmen ist allseits bekannt. Hier hat mich der immer nasse Strand überrascht - auch an Stellen, an denen das Wasser ganz selten hinkommt. Die hohe Luftfeuchtigkeit und der hohe Salzgehalt des Sandes zieht die Feuchtigkeit hygroskopisch an. Tauchen sollte man hier nach Möglichkeit nicht. Das Salz-Wasser ist so konzentriert, daß die Augen bei kontakt mit Wasser ganz fürchterlich brennen. Rückenschwimmen ist aus diesem Grund auf jeden Fall wesentlich sicherer. Das Wasser fühlt sich zudem etwas anders an als normales Wasser – fast ölig.

 

Höhepunkte sind neben dem Wüstenklima und dem Wadi Rum die am besten erhaltene römische Provinzstadt Jerash, die Kreuzfahrer-Burgen und die alte nabatäische Handelsstadt Petra. Aqaba ist der einzige Meereshafen von Jordanien mit einer interessanten Mischung aus einheimischen Strandtourismus, Verladehafen und Industrie.
 
Von Seiten des Internet findet man den Einstieg in die touristischen Ebenen mit einem sehr eindrucksvollen Bild unter http://www.mota.gov.jo/
 
Weitere Informationen findet man unter http://mota.mota.gov.jo/CAT6_05.HTM und www.go.com.jo