- Der Vater war
Schreinermeister mit einer Werkstatt in Tholey, im Matzenecken. Der
Sohn lernte das Schreinerhandwerk und die Musik im Elternhaus
kennen. Er musizierte mit dem Vater auf Hochzeiten und Festen, eine
Tätigkeit, die er nicht liebte. Peter Mönch verließ
Tholey 1829 gegen den Willen des Vaters. Er fand seine erste
Arbeitsstelle in Mainz bei Klavierbauer Schott, heute Musikverlag
Schott,
- Danach wanderte er weiter
und fand bei dem aus Italien zugewanderten Geigen - und Klavierbauer
Nicolai in Stuttgart seine nächste Lehrstelle.
- Weiter führte ihn sein
Weg nach Wien. Hier arbeitete er bei Streicher, einem
der berühmtesten Klavierbauer der damaligen Zeit.
-
1831
Rückkehr nach Tholey , nachdem er sein handwerkliches Genie
nicht wirtschaftlich umsetzen konnte. Hier Beginn einer
Klavierherstellung in der väterlichen Werkstatt.
- Das erste in Tholey gebaute
Klavier wurde nach einer Bauzeit von 1 Jahr an einen General
Zimmermann nach Saarlouis für die Summe von 200 Talern
verkauft.
- Die Arbeitsverhältnisse
in Tholey waren so schlecht, daß er nach 2 Jahren wieder
nach Wien zurückkehrte. 1833 -1835 befand er sich in seiner
zweiten Arbeitsperiode bei der Wiener Firma Streicher,
- Rückreise nach Tholey
1835, über Fürth, wo er die gerade neu eingerichtete
Dampf-Eisenbahn benutzte. In Tholey erneute Einrichtung einer
Klavierbauwerkstatt.
-
In
der Schaffenszeit von 1835 - 1871 verließen bis zu 15
Tafelklaviere pro Jahr die Tholeyer Werkstatt. Er beschäftigte
mehrere Angestellte, darunter auch seinen taubstummen Bruder. Ein
Tafelklavier hatte damals der Wert eines kleinen Hauses.
- Im Ramen der
Revolutionswirren saß er 1848 hier im Hause im Gefängnis
(Turm).
- Im Alter vorn 60J
verließ er 1871 Tholey nach tragischen Todesfällen
des Onkels und dreier seiner Kinder innerhalb eines Jahres. Er ging
nach Sobernheim. Leider konnte er dort an den wirtschaftlichen
Erfolg nicht mehr anknüpfen.
-
Sein Sohn Wilhelm Mönch,
ebenfalls Klavierbauer, baute die Fabrikation mit modernen Methoden
in Sobernheim wieder auf. Er ließ sich den doppelten
Resonanzboden patentieren. Ihm gelang es in einem Jahr die vierfache
Menge erstklassiger Klaviere herzustellen.