-
Schlaganfall
- Jede Minute
bis zum Behandlungsbeginn zählt.
- Je
später der Behandlungsbeginn, um so schlechter die
Heilungsaussichten.
Was ein
Jahr nach dem Schlaganfall durch Training nicht erreicht wurde,
kommt nicht mehr.
- Jedes Jahr
erkranken etwa 200 000 Menschen in Deutschland am Schlaganfall. Zehn
Prozent davon sind unter 40 Jahre alt, fünfzig Prozent stehen
voll im Berufsleben, 33% sterben sofort daran.
-
Schlaganfall
ist nach Herzerkrankungen und Krebs die dritthäufigste
Todesursache.
-
Überlebt
der Betroffene, ist die Erkrankung noch lange nicht ausgestanden:
30 % sind
wegen bleibender Behinderungen auf dauernde Hilfe angewiesen.
15
% kommen in Pflegeheime
-
70 % leiden
unter Sprachstörungen
- Je früher
der Schlaganfall behandelt wird, um so geringer ist das Ausmaß
des bleibenden Schadens. Wenn jemand den Schlaganfall am
Sonntagabend erleidet, dann gilt es, nicht bis zum Montagmorgen zu
warten, sondern für eine unverzügliche Behandlung im
Krankenhaus zu sorgen.
-
Aus diesem
Grund ist es auch wichtig, auf Warnsymptome zu achten und
rechtzeitig vorzubeugen.
-
Wer ist für
den Schlaganfall hochgefährdet?
-
Alle Menschen
mit einem oder mehreren der folgenden Risikofaktoren ist gefährdet
- Vor etwa
30 Jahren sah man kaum junge Frauen mit Schlaganfall. Dieses Bild
hat sich heute gründlich geändert. Junge Frauen mit
Schlaganfall sind heute typischerweise fast immer Raucherinnen UND
nehmen die Pille.
-
Mögliche
Warnsignale vor einem drohenden Schlaganfall
Lähmungserscheinungen
in einem Arm oder Bein
kurzzeitige
Sprachstörungen (kann z.B. 10 Minuten lang nicht sprechen)
vorübergehende
Taubheit
Sehstörungen,
z.B. Doppelbilder, kurzes, vorübergehendes Erblinden
plötzlicher
Drehschwindel oder Gangunsicherheit
-
erstmalig
und plötzlich auftretender Kopfschmerz
- Die
Reihenfolge entspricht in etwa der Häufigkeit der beobachteten
Beschwerden.
-
Ein häufiger
schwerer Fehler ist, die Beschwerden als "harmlos" oder
sogar als "eingebildet" einzuschätzen, nur weil sie
kurz und vorübergehend sind. Es gilt dann SOFORT etwas zu tun.
Es gibt eine Menge Möglichkeiten.
|