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Dr. Hasler - Dr. Hasler-Hepp
Tholey
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Ultraschall-Untersuchungen
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Das Prinzip des
Ultraschall
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Im Prinzip funktioniert
der Ultraschall in der Medizin wie ein Echolot. Ein Schallsignal
wird von einem akustischen Sender (entspricht in etwa einem
Lautsprecher) in den Körper gesendet. Sofort schaltet der
Sender aus und wechselt auf Empfang (entspricht Mikrofonbetrieb),
um zu hören, was von seinem Signal zurückkommt.
Die Art der Veränderung des ursprünglichen
Schallsignals, also das Echo, lässt Rückschlüsse
über die Qualität des beschallten Körper zu.
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Flüssige Körper
werden vom Schall sehr gut durchdrungen, das Signal kommt fast
unverändert zurück.
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Luft
kann fast gar nicht durchdrungen werden und schluckt den Schall,
fast kein Signal kommt zurück. Schlecht bzw. gar nicht
zugänglich für Ultraschalluntersuchungen sind
luftgefüllte Organe wie die Lunge oder der
Magen-Darmbereich.
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Ein
Stein reflektiert das Signal und lässt keinen Schall
durch.
Ein
Bild wird mit Hilfe von Ultraschall dadurch erzeugt, dass der
in den Körper eingestrahlte Ultraschall an den verschiedenen
Geweben unterschiedlich reflektiert wird. Die gesamte Steuerung
und Auswertung von Ultraschallgeräten erfolgt
rechnergesteuert. Untersuchungen mit Ultraschall werden auch als
Sonographie bezeichnet.
In
der medizinischen Diagnostik wird derzeit Ultraschall mit einer
Frequenz von 2 MHz bis 20 MHz (1 MHz = 106 Hz)
verwendet. Dabei ist festzustellen, dass Ultraschall um so
weiter ins Gewebe eindringt, je geringer seine Frequenz ist, aber
mit abnehmender Frequenz sinkt auch das räumliche
Auflösungsvermögen. Die von außen auf die
Hautoberfläche aufgesetzte Schallsonde
(Oberflächenschallkopf) wird mit Frequenzen von 5 MHz bis 13
MHz betrieben. Eindringtiefe und Auflösung bilden einen guten
Kompromiss.
 Ultraschallbild
mit Leber, Gallenblase und Gallenstein
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Welche
Ultraschall-Techniken gibt es?
Welche Organe kann man
mit dem Ultraschall untersuchen?
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Untersuchungen
von der Oberfläche des Körpers
Brust, Halsweichteile,
Schilddrüse, Extremitäten und die Bauchdecke bei
Frequenzen von 5 MHz bis 13 MHz.
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Bauchraum
mit Nieren, Bauchspeicheldrüse, Blase, Milz, Leber,
Bauchgefäßen sowie bei der Schwangerschaftsvorsorge
Uterus usw. Hierbei werden Frequenzen von 2 MHz bis 5 MHz
verwendet.
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Untersuchungen
im Körper
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Zur Untersuchung eines
Hohlraumes, also bei Untersuchungen mit eines in die Vagina oder
das Enddarm eingeführten Schallkopfes zur Untersuchung von
Ovarien, Uterus, Eierstöcken und der Prostata. Die
verwendeten Frequenzen liegen zwischen 5 MHz und 7,5 MHz.
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Doppler
Gefäße -
Neben den erwähnten
Untersuchungsarten wird zur Beurteilung der Fließgeschwindigkeit
des Blutes die Dopplersonographie verwendet. Sie erlaubt mit
Hilfe der festgestellten Blutgeschwindigkeiten Aussagen über
Verengungen oder Verschlüsse von Gefäßen. Das
Dopplerverfahren ist vergleichbar der Geschwindigkeitsmessung
mittels Radar im Straßenverkehr. Ein zur Quelle (Schall
Radar) bewegtes Objekt verändert die Frequenz der sie
treffenden Strahlung. Die Frequenzänderung wird nach der
Reflektion im Gerät bestimmt und daraus auf die Richtung
(von der Quelle weg oder auf sie zu) und die Geschwindigkeit
geschlossen.
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Man misst im Blut
nicht nur ein Objekt = Blutkörperchen sondern sehr viele
Blutkörperchen mit verschiedenen Geschwindigkeiten.
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Aus diesem Grund gibt es
zwei Verfahren, das Farbdopplerverfahren und das
Spektraldopplerverfahren, die zu den gewünschten
Informationen führen.
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Beim Farbdoppler erfolgt
zu einem festen Zeitpunkt eine räumliche Darstellung der
bewegten Flüssigkeit. Dabei wird die Richtung der Bewegung
mit den Farben rot und blau kodiert. Zusammen mit dem
Spektraldopplerverfahren, das jede Geschwindigkeit in einem
festen Volumen eine bestimmte Frequenz zuordnet, erlangt man die
erwünschten Informationen. Farbdoppler und Spektraldoppler
werden mit ein und demselben Schallkopf und Gerät
vorgenommen, jedoch immer abwechselnd. Dieses gemeinsame
Verfahren besitzt den Namen Duplexsonographie.
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Wie bereite ich mich
am besten auf die Ultraschall-Untersuchung vor?
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Die Antwort auf diese
Frage hängt sehr von der Fragestellung ab, die eine
Ultraschalluntersuchung auslöst. Sie sollten die Art der
Vorbereitung mit Ihren Arzt besprechen.
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Beispiele:
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Zur Untersuchung des
Bauchraumes sollte sich Allgemeinen wenig störende Luft
darin befinden. Es wäre als günstig , wenn Sie nüchtern
sind und am Tag zuvor keine blähenden Speisen gegessen
haben. Allein ein Bonbon oder eine Zigarette können bereits
eine Zusammenziehung der Gallenblase auslösen. Damit ist
dieses Organ nur noch eingeschränkt beurteilbar.
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Wenn der Unterleib z.B.
zur Beurteilung von Blase, Prostata, Eierstöcken usw.
untersucht werden soll, dann sollte die Blase möglichst
gefüllt, also nicht zuvor entleert worden sein.
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Zur Beurteilung der
Schilddrüse sind keine besonderen Vorbereitungen notwendig.
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Die
dopplersonographische Untersuchung der Venen und Arterien bedarf
außer einer normalen körper-hygienischen Vorbereitung
keiner besonderen Maßnahmen.
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